Mein neuer Job aus dem Homeoffice -
Wie Joschua seinen Start bei uns erlebt hat 

Allianz Deutschland | München | April 2020
Lesedauer ca. 6 min

Joschua arbeitet seit 1. April neben seiner Promotion bei der Allianz im Fachbereich Vertrag und Angebot innerhalb der Allianz Privaten Krankenversicherung, wo er die Fachbereichsassistenz unterstützt. Er ist nicht der erste Doktorand bei uns, jedoch war sein Start besonders. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation arbeitet ein Großteil der Allianz Mitarbeiter inzwischen im Homeoffice. Daher startete Joschua direkt von Zuhause aus in seinen neuen Job. Wie es ihm dabei ergangen ist, so ganz ohne klassisches Kennenlernen der Kollegen, erfahrt ihr im Interview mit ihm.

 

Lieber Joschua, wie war denn dein Start bei der Allianz? Dein Einstieg war ja etwas ungewöhnlich, so direkt aus dem Homeoffice heraus. Erzähl mal, wie sich die ersten Tage anfühlen und wie du in das Team aufgenommen wurdest!

Mein Start bei der Allianz war wirklich sehr nett. An den ersten beiden Tagen fuhr ich noch auf den Campus in Unterföhring, um mich IT-technisch einzurichten. Das war im Vorhinein so abgesprochen, da meine Kollegen seit einigen Wochen vom Homeoffice aus arbeiten. Seit dem dritten Tag bin auch ich im Homeoffice angekommen. Kennengelernt habe ich meine Kollegen dann per Videokonferenz. Täglich finden Calls mit unterschiedlichen Einheiten aus unserem Bereich statt, bei denen ich immer wieder neue Gesichter entdecke. So bin ich immer noch dabei, die Kollegen peu à peu kennenzulernen. Hoffentlich auch bald in echt!

 

Ich habe erfahren, dass dir die Allianz nicht ganz fremd ist. Du warst schon mal bei uns?

Genau, ich war vor ungefähr fünf Jahren Praktikant in der Rechtschutzversicherung bei der Allianz. Dort habe ich hauptsächlich in der Hotline gearbeitet und viele Anrufe beantwortet. Das ist also mein zweiter Einstieg bei der Allianz. Darum hat es einen kleinen Vorteil, weil ich ein paar Dinge schon kenne.

 

Darf ich fragen, warum du uns damals wieder verlassen hast?

Ich habe mein Studium in Jura weiter verfolgt und das erste Staatsexamen abgelegt. In den ersten beiden Jahren meiner Promotion war ich in zwei Kanzleien tätig und bin nun für den letzten Schritt wieder zur Allianz zurückgekehrt.

 

Wie hast du die Nachricht aufgenommen, dass der Einstieg bei der Allianz durch das Homeoffice geprägt sein wird? Hast du darüber nachgedacht dir etwas anderes zu suchen?

Also ich habe nie überlegt mir etwas anderes zu suchen. Das hätte ich nicht gemacht, obwohl sicherlich noch die Möglichkeit bestand, meinen Vertrag bei der Kanzlei zu verlängern. Nachdem die ganzen Katastrophenmeldungen eingingen, habe ich bei der Allianz nachgefragt, ob noch Interesse an meinem Start besteht. Die Antwort war eindeutig: „Ja klar!“. 

 

Wie hältst du Kontakt zum restlichen Team und zu den Kollegen und wie bleibt ihr im Austausch?

Wie schon angesprochen, haben wir täglich einen Call. In diesem besprechen wir, was so ansteht und wer was macht. Außerdem werden offene Fragen geklärt. Und dann haben wir noch weitere Formate, bei welchen die Führungskräfte dabei sind. Dort kann ich bereits unterstützen. So bleiben wir immer in Kontakt und das funktioniert auch wirklich gut.

 

Hat dir das Homeoffice auch Herausforderungen bereitet? 

Es war zunächst etwas ungewohnt, dass ich Kollegen, die mir bis dato unbekannten waren, Aufgaben und ToDo’s mit Rückmeldefrist übertragen musste. Aber auch daran gewöhnt man sich. Ich rufe einfach kurz vorher einmal an und so hat man einen persönlichen Bezug hergestellt. 

 

Joschua Homeoffice

Joschua zeigt uns sein Homeoffice
Joscha_Allianz

Kurzer Besuch auf dem Campus in Unterföhring für die IT-Einrichtung

Welchen Mehrwert kann eine virtuelle Einarbeitungsphase deiner Meinung nach bieten und wo stößt sie an ihre Grenzen?

Ob es einen Vorteil gibt durch das Homeoffice …? Es fällt der Anfahrtsweg weg! Je nachdem wie der Bus fährt, kann das am Tag 90 Minuten ausmachen und diese Zeit steht mir jetzt für etwas anderes zur Verfügung. Sei es Staubsaugen oder länger schlafen, da gibt es viele Möglichkeiten, diese sinnvoll zu nutzen. Und es ist natürlich auch so, dass ich bei der Allianz generell sehr frei in meiner Zeiteneinteilung bin. Im Homeoffice sogar noch mehr, weil ich einfach mittags schnell einkaufen gehen kann und so die Möglichkeit habe, viele Dinge besser zu vereinbaren.

 

Hast du schon eine Routine für dich entwickelt, bzw. kennst du das Homeoffice an sich aus deiner Tätigkeit in den Kanzleien?

Die letzten sechs Wochen in der Kanzlei habe ich im Homeoffice gearbeitet. Davor habe ich ehrlich gesagt noch nie Erfahrungen gesammelt, was Arbeiten von Zuhause aus betrifft. Ich schreibe natürlich an meiner Doktorarbeit im Homeoffice. Was vielleicht noch ein Nachtteil des Homeoffice ist, das merke ich schon: Ich muss immer wieder meinen Schreibtisch frei räumen, weil ich einerseits die Unterlagen für meine Doktorarbeit habe und andererseits die Sachen für die Allianz. Das muss auch immer gelagert werden und darf nicht durcheinander kommen.

 

Hilft es dir deinen Tagesablauf zu strukturieren oder bist du da sehr offen? Wie organisierst du dich im Homeoffice?

In den letzten Tagen hatten wir um acht Uhr einen Call. Da habe ich es immer so gemacht, dass ich ungefähr um zehn vor acht aufgestanden bin. Sobald der Call vorbei war, habe ich mir ein kurzes Frühstück gemacht. So kann man sich das alles selbst einteilen, was eben auch einen Vorteil hat. Diese Calls geben mir einfach vor, wann ich morgens anfangen muss. Meine Mittagspause mache ich meistens so gegen zwölf Uhr, auch mal um halb eins. Wenn schönes Wetter ist, gehe ich raus und esse nur eine Kleinigkeit im Anschluss. Normalerweise nutzt man die Mittagspause bloß zum Essen gehen. Jetzt im Homeoffice ist es auch mal möglich, dass ich nachmittags einfach kurz raus gehe und ein bisschen die Sonne genießen kann. Wobei ich dazu sagen muss, dass die Mitarbeiterrestaurants bei der Allianz sehr gut sind! Daran erinnere ich mich noch.

 

Wirst du Gewohnheiten aus dem Homeoffice in deinen regulären Arbeitsalltag auf dem Campus in Unterföhring übertragen?

Gute Frage! Vielleicht werde ich mich mittags nochmal kurz in die Sonne setzen. Das finde ich entspannend. Und ansonsten freue ich mich sehr auf die Zeit im Büro! Es wird für mich ganz besonders sein, wenn ich die ganzen Leute in persona kennenlerne.

 

Hast du auf deinem bisherigen Berufsweg wertvolle Erfahrungen gesammelt oder allgemeine Tipps auf Lager, die für Berufseinsteiger wichtig sind, wenn es um das Thema Homeoffice geht?

Ich glaube das Wichtigste ist die Geduld. Man sollte wirklich gelassen sein, bis die ganze Technik funktioniert. Das dauert eben seine Zeit und man kann es nicht ändern. Was sich für mich bei meinem Einstieg bewährt hat: Ich gehe Schritt für Schritt die Namenslisten aus unserem Bereich durch und telefoniere täglich mit ein paar Leuten, um sie kennenzulernen. Ich glaube, das ist sinnvoll. Dadurch baue ich Kontakte auf und halte diese. Ich fühle mich dadurch auch nicht so alleine. Wenn man jetzt nicht so einen vorgegeben Tagesablauf von außen bekommt wie ich, dann würde ich im Homeoffice möglichst früh aufstehen. So hat man einfach mehr vom Tag und das ist, glaube ich, für jeden sinnvoll.

 

Möchtest du mit uns deine Erwartungen an die kommende Zeit bei der Allianz teilen und was denkst du, kommt da noch spannendes auf dich zu?

Ich werde einen Beitrag für eine Präsentation erarbeiten. Da bin ich sehr gespannt drauf, wie dieser ankommen wird. Für mich wäre es in naher Zukunft natürlich schön, wenn ich physisch zur Allianz gehen darf. Allerdings sollte dieses Homeoffice-Konzept nicht vollkommen aufgegeben werden. Vielleicht kann man zukünftig einen Teil seiner Wochenarbeitstage im Homeoffice verbringen. Dafür könnte die Corona-Krise ein Anstoß sein. Wenn man sich vorstellt in einer Fünftageswoche vier Tage im Büro mit den Kollegen zu verbringen und einen Wochenarbeitstag Zuhause bei der Familie – das gefällt mir!

 

Lieber Joschua, danke dir für die spannenden Einblicke in deinen Start bei der Allianz! Ich freue mich auf ein Post-Corona-Treffen auf dem Campus für ein gemeinsames Mittagessen. Bis bald und alles Gute!

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