„Manchmal ist ein Neuanfang genau der richtige Schritt“ 

Viele junge Menschen stehen irgendwann vor der Frage: „Ist das, was ich mache, wirklich das Richtige für mich?“ Auch für unsere Katharina begann der Karriereweg mit einem Studienabbruch – und führte sie schließlich zu einer erfolgreichen Laufbahn bei der Allianz.

Katharina, was hast du studiert – und wann hast du gemerkt, dass es nicht mehr das Richtige für dich ist?

Ich habe Jura studiert und schon im zweiten Semester gemerkt, dass es einfach nicht zu mir passt. Die Inhalte haben mich nicht begeistert, und ich konnte mich nicht mit der Leidenschaft hineinknien, die das Studium braucht. Die Anonymität an der Uni machte es mir zusätzlich schwer, mich zu motivieren. Irgendwann wurde mir klar: Das ist nicht mein Weg.

Was hat dich letztlich dazu bewegt, das Studium zu beenden?

Mir wurde bewusst, dass ein Berufseinstieg als Juristin oder Staatsanwältin enorme Zeit und Energie erfordert. Ich fragte mich: Will ich das wirklich investieren, ohne sicher zu sein, dass mich dieser Beruf erfüllt?
Als dann immer mehr Kommiliton:innen das Studium ebenfalls abbrachen, wurde mir klar, dass ich ehrlich zu mir sein muss. Freude an dem, was man tut, ist entscheidend – und die hatte ich im Studium nicht.

Wie hast du dich in dieser Zeit gefühlt?

Ich habe viel gezweifelt. Ich war gerade erst 18 und hatte nie zuvor etwas „Großes“ abgebrochen. Gleichzeitig fühlte ich mich überfordert, weil ich noch keinen Plan B hatte. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich aber rückblickend auch ein sehr wichtiger Lernmoment.

Wie hat dein Umfeld reagiert?

Meine Eltern waren grundsätzlich verständnisvoll, stellten aber natürlich Fragen. Meine Großeltern konnten meine Entscheidung zunächst nicht gut einordnen. In ihrer Generation bricht man nichts einfach ab.
Doch als ich eine Ausbildung begann, waren alle sofort beruhigt. Meine Freund:innen hatten größtenteils Verständnis und viele meiner Kommiliton:innen waren ohnehin in der gleichen Situation. Ich war definitiv nicht die Einzige.

Wie bist du auf die Allianz aufmerksam geworden?

Eine Kommilitonin, die ebenfalls ihr Studium abgebrochen hatte, erzählte mir von ihrer Bewerbung bei der Allianz. Dadurch wurde ich neugierig.
Ich informierte mich über kaufmännische Ausbildungen und duale Studiengänge und stellte fest, dass ich mein juristisches Wissen teilweise einbringen kann, aber ganz andere Stärken wie Kommunikation und Organisation viel wichtiger sind.
Das überzeugende Bewerbungsgespräch und ein Schnuppertag gaben mir schließlich das sichere Gefühl: Die Allianz ist genau der richtige Ort für mich.

Was hat dir an deiner Ausbildung bei der Allianz besonders gefallen?

Vor allem die Menschen! Wir hatten eine tolle Ausbildungsgruppe, eine super Ausbilderin und viele spannende Projekte.
Die Ausbildung war anspruchsvoll, aber gleichzeitig motivierend. Ich fühlte mich gut unterstützt – sowohl vom Ausbildungsteam als auch von erfahrenen Kolleg:innen. Einige meiner Azubi-Kolleginnen gehören heute noch zu meinen engen Freundinnen.

Welchen Rat würdest du anderen geben, die gerade mit ihrem Studium hadern?

Probiert euer Studium aus – manchmal braucht es einfach Zeit. Aber wenn ihr merkt, dass euch keine Freude daran packt, dann ist es völlig in Ordnung, die Reißleine zu ziehen.

Ein schwieriger Schritt kann genau der richtige sein, um nicht jahrelang in etwas festzustecken, das euch unglücklich macht. Ein Neuanfang ist keine Niederlage – sondern eine Chance.

Wie hat sich deine Karriere bei der Allianz entwickelt?

Nach der Ausbildung startete ich als Sachbearbeiterin, wurde dann stellvertretende Gruppenleiterin und später zwei Jahre lang selbst Ausbilderin. Die Allianz fördert junge Talente wirklich. Das habe ich hautnah erlebt.
Heute arbeite ich als Referentin für die Berufsausbildung und begleite unsere Azubis und dual Studierenden auf ihrem Weg. Mein Job ist abwechslungsreich, vielseitig und macht mir unglaublich viel Spaß. Ich arbeite im Büro und im Home-Office, je nachdem, was ansteht.

Wenn du deine Geschichte in einem Satz zusammenfassen müsstest – welcher wäre das?

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„Auf die eigenen Interessen und Stärken zu hören, kann der erste Schritt zum richtigen Weg sein.“

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