Jahrgangsbester dualer Student
Für das ausbildungsintegrierte Studium ist Niklas Fischer vom Main nach München gezogen. In viereinhalb Jahren absolvierte Niklas die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen (IHK), den Bachelor sowie Master of Science der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg. Niklas schloss den Master als Jahrgangsbester mit dem beeindruckenden Schnitt von 1,08 ab. In diesem Interview berichtet Niklas, wie er sein Studium erlebt hat und was ihm geholfen hat, ein so herausragendes Ergebnis zu erzielen.
Was hat dich motiviert, das duale Studium bei der Allianz zu beginnen?
Ich wollte von Anfang an Theorie und Praxis eng miteinander verbinden. Reine Vorlesungen hätten mir nicht gereicht – mir war wichtig zu verstehen, wie sich Wissen im Arbeitsalltag wirklich anwenden lässt. Gleichzeitig bot das duale Studium die Chance, tiefe Einblicke in ein großes Unternehmen zu gewinnen, die man in einem einzelnen Praktikum kaum bekommt. Durch den langfristigen Einsatz bei der Allianz konnte ich Stationen sehr individuell wählen und genau dort reinschnuppern, wo es mich wirklich interessiert hat.
Welche Herausforderungen hast du während deines Studiums gemeistert und wie?
Der ständige Wechsel zwischen Teams bedeutete, dass ich mehrmals im Jahr immer wieder ins kalte Wasser springen und mir die neuen Themen von Grund auf beibringen musste – parallel zum Studium war eine echte Herausforderung. Mit der Zeit wurde es aber leichter, weil sich das Vorwissen super in neue Themen einbauen ließ und ich immer besser verbinden konnte, was ich vorher gelernt hatte. Gleichzeitig waren die Teams extrem unterstützend: Kolleg:innen mit viel Erfahrung haben mich in den jeweiligen Teams immer begleitet und ihr Wissen geteilt – gerade in den ersten Wochen ein riesiger Vorteil.
Was waren die Highlights deines Studiums bei Allianz?
Im Rückblick hatte ich unglaublich viel Glück mit meinen Stationen – jede davon war ein echtes Highlight. Besonders prägend war meine Zeit in einem Vorstandsbüro, in dem ich von Tag eins an Verantwortung übernehmen durfte und eigene Projekte begleiten konnte. Ein weiteres Highlight war mein dreimonatiger Aufenthalt bei der Allianz in Indonesien. Dort konnte ich in verschiedene Bereiche reinschauen und eine völlig neue Arbeitswelt erleben – eine Erfahrung, die meinen Blick nachhaltig erweitert hat.
Wie hast du es geschafft als Jahrgangsbester abzuschließen?
Während des Studiums hatten wir oft nur kleine Kursgruppen, die eine sehr enge Betreuung durch Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeitende ermöglicht haben. Das hat enorm geholfen. Gleichzeitig war ich mit meinen Kommiliton:innen – sowohl innerhalb der Allianz als auch unternehmensübergreifend – eng vernetzt. Wir haben Lerngruppen gebildet, uns gegenseitig gefordert und motiviert. Diese Dynamik hat vieles einfacher gemacht und neue Perspektiven eröffnet. Alleine wäre das definitiv nicht möglich gewesen.
Welche Unterstützung hast du von der Allianz während deines Studiums erhalten?
Die Allianz bietet einerseits viel Freiheit, das Programm individuell zu gestalten, schafft aber gleichzeitig perfekte Rahmenbedingungen. Die Abstimmung zwischen Arbeit und Studium lief reibungslos, Stundenpläne wurden ideal angepasst, und wir hatten immer feste Ansprechpartner:innen, die uns bei Fragen zum Einsatz, zur Karriereplanung oder bei Herausforderungen unterstützt haben.
Wie hat das duale Studium deine Karriereziele beeinflusst oder verändert?
Das duale Studium hat den Grundstein dafür gelegt, dass ich heute einschätzen kann, wo meine Stärken liegen und welche Themen mich antreiben. Ich konnte viele Bereiche kennenlernen, viel ausprobieren und mich fachlich wie persönlich weiterentwickeln. Besonders die inspirierenden Kolleg:innen, die mich gefordert und gefördert haben, haben zu einer steilen Lernkurve während des Programms beigetragen und meine berufliche Richtung entscheidend geprägt.
Wie sehen deine nächsten Schritte in deiner Karriere bei der Allianz aus?
Nach dem Abschluss bin ich als Digital Product Manager im Schadenbereich eingestiegen. Unser Ziel ist es, Schadenprozesse effizienter und kundenfreundlicher zu gestalten. Hier kann ich perfekt meine Versicherungskenntnisse aus den Stationen mit meinen Erfahrungen aus digitalen Transformationsprojekten verbinden – eine Kombination, die mich enorm motiviert.
Welche Ratschläge würdest du zukünftigen dualen Studenten geben?
Seid mutig und packt Dinge einfach an – auch wenn nicht alles beim ersten Mal klappt. Bleibt offen und neugierig und hört nie auf zu lernen. Und vor allem: Geht aktiv auf Kolleg:innen zu und kommt ins Gespräch. Der Austausch mit anderen ist oft der schnellste Weg zu neuen Perspektiven und spannenden Möglichkeiten.
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