Mit Assistenzhündin im Büro: Wie Inklusion bei der Allianz gelebt wird
Inklusion muss nicht kompliziert sein. Zoe Jost ist seit Juli 2026 Referentin für AI Marketing Intelligence bei der Allianz Kundenmanagement. Mit dabei: Ihre Assistenzhündin Niica. Gemeinsam zeigen die beiden, wie selbstverständlich ein inklusiver Arbeitsalltag sein kann.
Zoe, stell dich kurz vor: Was machst du bei der Allianz und wie bist du hierhergekommen?
Ich habe am 1. Juli als Referentin für AI Marketing Intelligence bei der Allianz Kunde und Markt angefangen. Die Jobbeschreibung klang als genau die richtige Mischung aus bekannten Aufgaben und neuen Herausforderungen. Und die Allianz hat einfach einen unglaublich guten Ruf als Arbeitgeber und ist bekannt dafür, am Puls der Zeit zu sein. Gerade in meinem Aufgabenfeld macht das die Arbeit besonders spannend, wenn man mit den aktuellen Fortschritten mitgehen kann.
Wer ist Niica und welche Aufgaben übernimmt sie?
Niica ist meine Assistenzhündin und begleitet mich bereits seit dem fünften Semester meines Bachelorstudiums. Sie ist ein sogenannter Warn-Assistenzhund: Ihre Hauptaufgabe ist es, mich vor dem Eintreffen eines medizinischen Ereignisses zu warnen. Darüber hinaus hilft sie mir im Alltag, zum Beispiel indem sie heruntergefallene Gegenstände aufhebt.
Assistenzhunde durchlaufen ein umfangreiches Training, um ihre Aufgaben zuverlässig ausführen zu können. Trotzdem bleiben sie Lebewesen, mit guten und weniger guten Tagen.
Assistenzhunde durchlaufen ein umfangreiches Training, um ihre Aufgaben zuverlässig ausführen zu können. Trotzdem bleiben sie Lebewesen, mit guten und weniger guten Tagen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag für euch beide aus?
Wenn wir morgens ins Büro kommen, geht der erste Weg an den Schreibtisch: Wasserschale holen. Denn bevor Niica ihren Vormittagsschlaf starten kann, hat sie immer nochmal richtig Durst. Danach schläft sie hauptsächlich den ganzen Tag. Den größten Teil des Tages fällt sie kaum auf.
Wie haben dein Team und deine Kolleg:innen reagiert?
Die Kollegen, die Hunde mögen, haben sich natürlich super gefreut. Und die, die Hunden eher neutral oder ängstlich gegenüberstehen, haben schnell gemerkt, dass man Niica kaum wahrnimmt, wenn man nicht aktiv nach ihr schaut.
Die wichtigste Regel im Büro: Assistenzhunde bitte nicht ungefragt ansprechen oder streicheln. Sie leisten wichtige Arbeit und sollten dabei nicht gestört werden. Kolleg:innen, die Kontakt zu Niica möchten, dürfen das gerne, sobald sie von sich aus auf sie zukommt. Wer lieber Abstand hält, sagt einfach kurz Bescheid. Ich achte gerne darauf.
Die wichtigste Regel im Büro: Assistenzhunde bitte nicht ungefragt ansprechen oder streicheln. Sie leisten wichtige Arbeit und sollten dabei nicht gestört werden. Kolleg:innen, die Kontakt zu Niica möchten, dürfen das gerne, sobald sie von sich aus auf sie zukommt. Wer lieber Abstand hält, sagt einfach kurz Bescheid. Ich achte gerne darauf.
Was würdest du dir von Arbeitgebern allgemein wünschen, wenn es um Schwerbehinderung und Assistenzhunde geht?
Transparenz. Sprecht mit den Bewerbern, wenn ihr Sorgen habt, wenn ihr unsicher seid, oder wenn ihr einfach keine Vorstellung davon habt, wie das im Arbeitsalltag aussehen kann. Wenn alle bereit sind, darüber zu reden, kann man für alles Lösungen finden. Denn es ist in der Realität gar nicht so kompliziert.
Wie erlebst du die Allianz als Arbeitgeberin in Bezug auf Inklusion?
Ich habe gerade erst angefangen, aber in den ersten Tagen und insbesondere im Recruiting-Prozess habe ich wirklich sehr positive Erfahrungen gemacht. Besondere Anpassungen am Arbeitsplatz waren nicht nötig, außer der Erlaubnis, Niica mitzubringen und auch das lief reibungslos.
Spielt deine Behinderung im Arbeitsalltag eine Rolle?
Eine Behinderung behindert halt. Es gibt Tage, da schränkt sie mich mehr ein, und andere, an denen weniger. Mein Arbeitsalltag sieht deshalb nie gleich aus. Genau deshalb braucht es Arbeitsumfelder, die Flexibilität und Verständnis bieten.
Was würdest du anderen Menschen mit Behinderung raten, die sich bei der Allianz bewerben möchten?
Macht es! Eure Behinderung wird bei der Allianz nicht als negativer Faktor gesehen. Man wird mit euch gemeinsam versuchen, die besten Lösungen zu finden, um ein gutes und passendes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Fazit: Inklusion beginnt mit Offenheit
Zoes Weg zeigt: Inklusion muss nicht kompliziert sein. Es braucht keine aufwendigen Anpassungen, sondern vor allem den Willen, miteinander zu reden und gemeinsam Lösungen zu finden. Bei der Allianz werden unterschiedliche Perspektiven, Lebensrealitäten und Erfahrungen aktiv gefördert, denn sie bereichern unsere Teams und machen uns als Unternehmen stärker.
„Niica und ich können gemeinsam mit der Allianz jeden Tag zeigen: Inklusion funktioniert oft ganz unkompliziert. Es braucht vor allem Offenheit, Verständnis und die Bereitschaft, miteinander ins Gespräch zu kommen.“
Zoe Jost
Referentin AI-Marketing Intelligence
Allianz Kunde und Markt GmbH
Allianz Kunde und Markt GmbH
Entdecke deine Möglichkeiten
Als Student:in hast du bei der Allianz zahlreiche Möglichkeiten.